İstanbul
Türkiye
The ancient city of Byzantion stretched from the Historical Peninsula to the Golden Horn. The name “Golden Horn” derives from its color during sunset. In recent years, the modern buildings of the area were removed, and many historic buildings were excavated and then opened as museums. There are several churches and mosques along with a palace of the Eastern Roman Empire here. The local houses and neighborhood add a unique atmosphere to this area.
Sultanahmet, İstanbul Die beiden Meisterwerke der Religion und Architektur, die byzantinische Kaiser den Eigenschaften Gottes, Frieden und Weisheit, gewidmet haben, finden sich in Istanbul. Aya Irini (Hagia Eirene) war dem Göttlichen Frieden gewidmet und wurde vor der Hagia Sophia erbaut, die der Göttlichen Weisheit gewidmet war. Beide wurden vom byzantinischen Kaiser Konstantin dem Großen während der Gründung der Stadt gebaut, und mehrmals bis zur Herrschaft Justinians im 6. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die Hagia Eirene, die sich im Innenhof des Topkapi-Palastes befindet, wurde während der osmanischen Ära restauriert und wiederverwendet. Die Mosaikdekoration in der Apsis ist wohl das bemerkenswerteste Merkmal der Hagia Eirene, da sie ein seltenes Exemplar für ikonoklastische Kunst ist. Die Große Moschee Ayasofya (Hagia Sophia) wurde erstmals im 4. Jahrhundert von Konstantin dem Großen erbaut. Das endgültige Gebäude wurde von Kaiser Justinian erbaut und 900 Jahre lang als Hauptkathedrale des Byzantinischen Reiches genutzt. 1453 wurde sie nach der Eroberung Konstantinopels vom osmanischen Sultan Mehmet II. in eine Moschee umgewandelt. Nach den Restaurierungsarbeiten während der osmanischen Ära, und dem Hinzufügen von Minaretten und architektonischen Merkmalen der islamischen Tradition durch den Architekten Mimar Sinan, wurde die Hagia Sophia zu einem der wichtigsten Werke der Weltarchitektur. Nachdem Ayasofya 70 Jahre lang als Museum gedient hatte, wurde sie unter dem Namen Ayasofya Camii Kebir (Die Große Moschee) zurück in eine Moschee gewandelt, und als zeitloses Denkmal offen für Besuche.
Der Topkapı-Palast, war sowohl das Verwaltungs- als auch das Wohnzentrum des Osmanischen Imperiums. Er beherbergt unschätzbare heilige Reliquien, die im Has Oda, den privaten Räumen des Sultans, aufbewahrt werden. Kostbare Gegenstände des Propheten Muhammad und Gegenstände, die den Propheten Moses und Joseph, der Tochter des Propheten Muhammad, seinem Schwiegersohn und seinen Gefährten gehörten, sowie der Schlüssel zu Kaba, werden seit 500 Jahren im Topkapı-Palast aufbewahrt. Die wichtigste der Reliquien ist der Hırka-i Şerif, „der edle Mantel“, des Propheten Muhammad, welhcer während der Herrschaft von Selim I. nach Istanbul gebracht wurde. Ein weiteres heiliges Relikt ist das Sakal-ı Şerif, die Barthaare des Propheten Muhammad.
Von Karaköy & Galata nach Taksim entlang der İstiklâl Caddesi („Unabhängigkeitsstraße“), vormals „Grand Rue de Péra“ Am Ufer des Bosporus und direkt gegenüber der historischen Halbinsel fungiert Karaköy als Durchgang zwischen Alt und Modern. Als wichtigstes Hafengebiet und Handelszentrum und des Seeverkehrs wurde Karaköy zum Schmelztiegel vieler Kulturen und Glaubensrichtungen. Die Surp Krikor Lusarovic Kirche von Galata ist eine der ältesten in der Gegend und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde mehrmals mit dem Anbau von zwei benachbarten Kirchen renoviert. Sie hat ein einziges Schiff als Basilikagrundschnitt und eine Kuppel mit einem konischen Dach. Durch den Bürgerkrieg aus dem Russischen Reich vertrieben, fanden Hunderttausende Weißrussen vor einem Jahrhundert Zuflucht in Istanbul und brachten ihre Kultur und Gemeinschaft mit sich. Unter den drei Dachkirchen, die im 19. Jahrhundert auf den alten Hafengebäuden in Karaköy errichtet wurden, ist St. Panteleimon mit seinen Fresken und Ikonen die meistbesuchte. Nur einen kurzen Spaziergang vom Galata-Turm aus dem 13. Jahrhundert gelangen Sie zur Basilika des Heiligen Antonius von Padua auf der İstiklal Caddesi. Zusammen mit den katholischen Kirchen St. Maria Draperis und den Heiligen Peter und Paul in Galata war sie eine der drei levantinischen Pfarren in Beyoğlu. Die zwischen 1906 und 1912 im venezianisch-neugotischen Stil erbaute Basilika des Heiligen Antonius wurde von den italienischen Architekten Giulio Mongeri und Edoardo de Nari entworfen. Peras sozio-räumlicher Charakter repräsentierte die abendländischen Tendenzen und den Charakter des Osmanischen Reiches. Galata entwickelte sich in den 1840er Jahren zu einem großen Handelshafen. Die importierten Waren wurden reichlich in den Schaufenstern in der İstiklal Straße (Caddesi) ausgestellt. Pera war schon immer ein ethnisch vielfältiges Siedlungsgebiet gewesen. Die demografische Struktur bestand hauptsächlich aus Levantinen, Griechen, Armeniern, Juden und Türken. Russen, Bulgaren und Tscherkessen waren ebenfalls Teil dieser ethnischen Vielfalt. Ein Spaziergang entlang der historischen „Grand Rue de Péra“, der heutigen İstiklal Caddesi (Straße), bietet den Besuchern eine Reise zurück ins multikulturelle Istanbul des 19. Jahrhunderts, wo sich Glaubensrichtungen und Kulturen vermischten. Die armenische Kirche der drei Altäre (Surp Yerrortutyun Armenische Kirche, Uc Horan Kirche), entworfen von Garabet Balyan, Hamamcıbaşı Minas Agha und Hovhannes Serveryan, ist ein beeindruckendes Wahrzeichen der Gegend. Die Krim-Gedächtniskirche, auch Christ-Kirche genannt, ist eine anglikanische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit einzigartiger gotischer Architektur. Die größte Kirche in der İstiklal Straße, die Hagia Triada Griechisch-Orthodoxe Kirche (Heilige Dreifaltigkeit), befindet sich am Ende der İstiklal Straße, wo sie auf den Hauptplatz der Stadt, Taksim, mündet. Sie wurde im 19. Jahrhundert als erste Kuppelkirche seit byzantinischer Zeit erbaut.